ELVIS & STUTZ

 

Ich möchte Euch diesmal Elvis´ Lieblingswagen der 70er Jahre näher vorstellen. Den Stutz Blackhawk. Elvis erwarb das überhaupt 1. Fahrzeug dieser neu gegründeten Firma und das obwohl er gar nicht dafür vorgesehen war. Es sollten auch noch weitere Blackhawk´s folgen. Ihr findet jedenfalls in dieser Ausgabe von „Memories of Elvis“ die bisher umfangreichste Abhandlung zu diesem Thema. Danken möchte ich auch noch meinem Freund Peter Madle. Ohne ihn wär diese Rubrik in der Form gar nicht möglich gewesen. Besucht einfach mal seine Homepage www.madle.org. Ihr werdet betreffend Stutz im Netz nichts Vergleichbares finden.  

Im August 1968 gründete James D. O´Donnell (26.03.1914 – 12.01.1997) die neue „Stutz Motor Car Of America“. Designer wurde Virgil Max Exner, sr. (24.09.1909 – 22.12.1973). Exner machte den Vorschlag ein bereits existierendes Chassis zu verwenden. Erste Wahl wurde der Pontiac Grand Prix (siehe Foto). Nach einem Treffen mit dem damaligen Pontiac-Chef John Z. DeLorean gab dieser sein o.k. und versprach Unterstützung. Als das Ton-Modell des Blackhawk fertig war, kaufte O´Donnell am 01. Oktober 1968 den ersten Pontiac Grand Prix. Aus diesem Pontiac wurde der erste Stutz Blackhawk Prototyp bei Ghia in Turin, Italien im Dezember 1969 fertiggestellt, der am 20. Jänner 1970 im Waldorf Astoria Hotel, New York sein viel beachtetes Debüt feierte (unterstützt durch The Associated Press, Reuters, New York Times, zahlreichen anderen Zeitschriften und Magazinen, 3 New Yorker TV-Stationen, in- und ausländischen Radiostationen). Die Kosten des Prototyps beliefen sich auf über $ 300.000,--! Produziert wurde der Stutz Blackhawk bei Carrozzeria Saturn in Cavallermaggiore nahe Turin. Ausdruck der Exklusivität zeigen die Verkaufszahlen die sich zwischen 10 und 70 Stück pro Jahr bewegten.

 Elvis wollte eigentlich einen ebenfalls von Virgil M. Exner designten 1966 Duesenberg (Fritz Duesenberg, Sohn von August und Neffe von Fred Duesenberg war Präsident der neu gegründeten Firma Duesenberg). Der Prototyp wurde in Italien bei Ghia in Turin gebaut. Die Kosten hiefür beliefen sich auf unglaubliche $ 60.000,--. Zum Verkaufspreis von $ 19.500,-- waren bereits 50 Autos verkauft. Unter den ersten Kunden waren neben Elvis Presley auch Jerry Lewis. Die Produktion wurde nie gestartet. 


>> Elvis´ Stutz Blackhawk – Prototyp # 276579 P 330858 

Am 09. Oktober 1970 kaufte Elvis bei Jules Meyers Pontiac in Los Angeles für $ 26.000,-- seinen ersten Stutz Blackhawk. Nach dem Kauf wurde der Wagen zu George Barris von „Barris Kustom Industries, Inc.“ gebracht. Barris „The King of Customizers“ veredelte das gute Stück noch etwas. Wie schon einige Wagen aus Elvis´ Fuhrpark zuvor. George Barris ist im Übrigen auch verantwortlich für div. Gustostücke aus TV-Serien wie das Original Batmobile oder das Auto aus „The Munsters“ sowie für zahlreiche Hot Rods. Nach getaner Arbeit wurde das Auto am 12. Oktober 1970 zum International Hotel in Las Vegas gebracht. Sonny West übernahm vorerst den Wagen bis Elvis aus Memphis eintraf. Da Elvis stets das Neueste haben musste wurde der Wagen aber bald wieder gepimpt. Diesmal stand der Einbau eines 11 channel mobile telephone with decoder an. Die Rechnung, datiert mit 23. Jänner 1971 von KHM Communications weist einen Betrag von $ 1.467,50 hiefür aus.

 Bei Elvis erstem Blackhawk handelt es sich um den ersten verkauften Stutz überhaupt. Er war jedoch noch ein sozusagen „Vorlaufmodell“, nämlich der zweite gebaute Prototyp der neu gegründeten Firma Stutz. Elvis fuhr seinen ersten Stutz übrigens mit folgendem Kennzeichen: 1971 STUTZ (siehe Foto). Die beiden gebauten Prototypen unterscheiden sich von den späteren Serienmodellen hauptsächlich durch die größere Heckscheibe. Dieser Wagen steht dzt. im Car Museum gegenüber von Graceland. Das allererste Auto (Prototyp Nummer 1) besaß der Firmengründer bis zu seinem Tod. Dieser Wagen wurde übrigens für das Stutz-Treffen im August 2004 extra von Kanada nach Memphis gebracht. Sonny West erzählte Peter bereits im August 2003 die Hintergründe zu Elvis´ erstem Stutzkauf:

 Jules Meyers, der erste Stutz-Händler, zeigte Elvis zu Hause in 1174 Hillcrest Drive eben diesen Blackhawk. Elvis war interessiert und Meyers meinte Elvis könne doch einen Kaufvertrag bereits unterzeichnen und die Stutz-Company würde ihm in den folgenden Monaten einen Blackhawk nach Wunsch bauen. Elvis war nicht an einer Vertragsunterzeichnung interessiert, er wollte das Auto haben, das neben ihm in der Einfahrt stand. Jules Meyers versuchte Elvis zu erklären, dass dieser Wagen ein Prototyp sei und er dieses Auto noch benötige um herumzufahren und es potenziellen Kunden zeigen zu können bevor die eigentliche Produktion startet. Elvis antwortete darauf mit einer Gegenfrage: „Wie glauben Sie können Sie mehr Autos verkaufen, wenn Sie damit herumfahren oder wenn mich damit die Leute herumfahren sehen?“ Dies war auch für Meyers starke Argumente und er ersuchte bloß noch für eine andere Rückfahrgelegenheit Sorge zu tragen.

 Im März 2004 hatte Peter die Gelegenheit mehr über den Kauf von Elvis erstem Stutz zu erfahren. Peter sprach mit Jules Meyers, dem damaligen Verkäufer. Er erzählte folgende Geschichte:

 Elvis wollte den Wagen sehen und man vereinbarte ein Treffen bei Elvis zu Hause. Presley wollte das Auto haben. Meyers sagte aber, dass in einigen Tagen eine Auto-Show stattfindet und er das Auto dort präsentieren wolle. Elvis kaufte den Wagen, war aber damit einverstanden, dass Meyers ihn noch bei der Auto-Show zeigen konnte. Elvis war weiters damit einverstanden aus Publicitygründen einige Pressefotos von ihm und den Wagen zu machen. Jules Meyers erzählte Peter weiters, dass auch Frank Sinatra an dem Wagen interessiert war aber er gleich deutlich machte, dass wenn er den Stutz kauft dieser für keine Auto-Show egal wann auch immer zur Verfügung steht und dass es Publicityfotos mit ihm und den Wagen nicht geben wird. So war es offensichtlich die bessere Entscheidung das Auto an Elvis Presley zu verkaufen. 

 Bevor Elvis aber etliche Meilen mit ihm abspulen konnte verursachte am 01. Juli 1971 noch ein angeheuerter Fahrer, der den Wagen eigentlich nur zum Waschen bringen sollte, fast einen Totalschaden (schwacher Trost, es geschah vor dem Waschen). Jules Meyers bot Elvis noch  $ 1.000,-- für das Wrack. Elvis entschied sich aber danach den Wagen zu verstauen. Der Firmengründer Mr. O´Donnell bot seine Hilfe bei den Restaurierungsarbeiten an die schlussendlich aber erst nach Elvis´ Tod vollendet wurden. Leider unglücklich. So wurden, aus welchen Gründen auch immer, nicht die Originalscheinwerfer verwendet. Es wurden Scheinwerfer eines 1961 Imperial verwendet! Der Front-Grill musste ebenfalls getauscht werden. Interessant in diesem Zusammenhang auch ein Brief von George Barris an Elvis datiert mit 01. September 1971 in dem Barris sein Bedauern im Zusammenhang mit dem Unfall zum Ausdruck bringt. Elvis Reaktion nach dem Crash war folgende: Er kaufte sich eben einen neuen Blackhawk.

Was mich aber fasziniert ist dass nicht nur von Elvis selbst immer wieder neue Fotos auftauchen sondern auch von Elvis´ erstem Stutz. Nicht irgendwelche, sondern Fotos die während der Produktion eben dieses Wagens im Februar 1970 entstanden. Erhältlich sind diese 8x10 s/w Bilder von „The Klemantaski Collection“ zum Preis von je $ 50,--. Wem das zu viel ist dem kann geholfen werden. Peter Madle bekam nach langen Verhandlungen zumindest die Genehmigung Thumbnails dieser Bilder auf seiner Homepage www.madle.org bringen zu dürfen. Den Link findet ihr weiter unten. Sensationell wäre untertrieben denn in der Klemantaski Collection sind u.a. auch Fotos vom ersten Prototypen in seiner Produktionsphase. Augenscheinlicher Unterschied der beiden Prototypen sind die Zusatzscheinwerfer (nur bei #1) und die unterschiedliche Farbe der Lederausstattung innen. Rot/Schwarz (#1) und Schwarz (#2).

Fotos Elvis´ Stutz Blackhawk Prototyp

Fotos Graceland Car Museum

Jules Meyers Brief vom 02.08.1971

Fotos aus dem Buch "Elvis Behind The Image, Vol. 2"

Fotos Stutz Treffen 2004 vor Graceland

The Klemantaski Collection 


>> Elvis´ 1971 Stutz Blackhawk – Production Model # 276571 A 139060 

Elvis kaufte seinen 2. Stutz, übrigens einer von nur 27 gebauten Stutz des Jahrganges 1971, am 08. September 1971 welcher am 09.09.1971 auch an Elvis unter seiner Anschrift 144 Monovale Street, Beverly Hills geliefert wurde und mit 10.09.1971 unter No. 1132556 seine „Temporary Identification“ des State of California, Dept. of Motor Vehicles erhielt.  

Dieser Blackhawk des ersten Modelljahrganges 1971 unterscheidet sich vom Prototypen durch das u.a. kleinere Heckfenster. Geblieben im 1. Produktionsjahr ist aber noch die geteilte Frontscheibe. Dies sollte sich im darauffolgenden Jahr aber ändern. Wie lange der Wagen in Elvis´ Besitz blieb ist mir nicht bekannt. Bis 1973 aber auf alle Fälle. Schließlich existiert ein Foto das diesen Wagen neben Elvis drittem Stutz vor Graceland zeigt und der wurde bekanntlich im April 1973 von Elvis käuflich erworben. Auch der dzt. Standort bzw. Besitzer konnte noch nicht ausgeforscht werden. Wir bleiben aber dran versprochen.

 

Fotos Elvis´ 1971 Production Model

Technische Daten Modelljahrgang 1970/1971 


>> Elvis´ Geschenk an seinen Las Vegas Arzt – 1971 Stutz Blackhawk 

Dr. Elias Ghanem´s Lebenslauf würde eine eigene Homepage füllen. Daher nur so viel. Als palästinensischer Emigrant arbeitete er zunächst als Doktor im Los Angeles County Hospital bevor er realisierte dass er wichtigeres zu tun hatte und 1971 Las Vegas als seine Heimatstadt auserkor. Sein Start ins Showbiz führte über Elvis Presley und keine 5 Jahre später behandelte er Stars wie Tom Jones, Liberace, Ann-Margret, Johnny Cash, Raquel Welch, Bill Cosby, Glen Campbell und viele mehr. Der Grund war einfach. In Las Vegas klagte eben jeder über Halsschmerzen bzw. eine Halsentzündung. Ghanem prägte den Ausspruch: „We call it Vegas throat“.

Die „Geheilten“ zeigten sich auch sehr dankbar. Allein von Elvis bekam Ghanem den gegenständlichen weißen 71er Stutz Blackhawk, einen Mercedes, zwei Uhren, einen $ 60.000,-- Diamantring und eine goldene TCB-Kette. Er war aber nicht nur für die Showgrößen rund um die Uhr erreichbar. Es kam auch vor dass er während einer Elvis-Show in Las Vegas einschreiten musste. Zitat Dr. Ghanem: „Ein Mädchen wurde nämlich so hysterisch dass ich sie wieder runterholen musste“. Peter verfolgt dzt. eine heiße Spur und ist drauf und dran zumindest den Verbleib dieses Wagens aufzuklären.

Foto Dr. Ghanem´s 1971 Stutz Blackhawk


>> Elvis´ 1972 Stutz Blackhawk - # 2K57Y 2A 105281 

Elvis dritter Stutz war ein weißer Blackhawk, Modell 1972, geleast im April 1973 bei GM Leasing, 10860 Santa Monica Boulevard, West Los Angeles, CA 90025 unter Lease #73-431. Ursprünglich für Mr. Roger Jacobowski gebaut, doch Elvis kam in den Laden und war ziemlich ungeduldig. So musste sich Mr. Jacobowski eben einen neuen bestellen. Geliefert wurde der Wagen um 4 Uhr Nachmittag, Elvis war eben aufgewacht, erklärte sich aber bereit für Publicity Fotos mit Jules Meyers. Peter Madle ging lange davon aus dass Elvis eben dieses Modell seinem Arzt aus Las Vegas schenkte bis Peter vor kurzem ein Foto erhielt das Dr. Ghanem zwar tatsächlich mit einem weißen Stutz Blackhawk zeigt. Nur hat dieser Blackhawk eine geteilte Windschutzscheibe. Diese gabs aber nur bei den Modellen des Jahrganges 1971. Es handelt sich somit nicht um Elvis 72er Modell. Ja, ja manche Fotos helfen nicht wirklich. Werfen sie doch weitere Fragen auf. Peter´s Recherchen haben mittlerweile, was den geschenkten weißen 71er von Dr. Ghanem betrifft, eine heiße Spur ergeben. Näheres vielleicht bald in einem update. Mittlerweile gibt es aber was Elvis´ Modell betrifft sensationelles zu berichten. Der nunmehrige Besitzer wusste bis vor kurzem nämlich nicht einmal dass sein Wagen einen so prominenten Vorbesitzer aufweist. Ihr fragt euch wie das? Die Einzelheiten samt Fotos des Wagens im heutigen Zustand entnehmt bitte unten angeführtem link.

Eine Story aus der New York Times vom 21. März 2005 möchte ich euch nicht vorenthalten. Sie handelt von Forensic Specialist Lance S. Coren. Mitte der 90er Jahre, als in den Hügeln von Malibu wertvolle Häuser samt Garagen ein Raub der Flammen wurden, untersuchte er die Überreste eines Mercedes 600 der einmal Milton Berle gehörte. Die Versicherungsgesellschaft behauptete es sei ein Standard 600er im Wert von $ 50.000,-- gewesen. Coren´s Erhebungen ergaben aber dass es sich um den seltenen 600er Pullman im Wert von $ 100.000,-- gehandelt hat. Durch Coren´s Tätigkeit kam er auch in Kontakt mit Hollywood Celebrities wie z.B. Steve McQueen, Paul Newman, Liberace, Kurt Russell, Sylvester Stallone, Mel Gibson, Tom Cruise, Jon Bon Jovi und viele andere mehr. Coren weiter: "Alles begann damit dass Elvis Presley´s 1972 Stutz Blackhawk in einen Unfall verwickelt war. Ich teilte danach in Elvis´ Anwesen in Bel Air ein Peanut Butter und Bananen Sandwich mit ihm". Ich gehe jedoch davon aus dass Lance S. Coren den Unfall mit Elvis´ Stutz Blackhawk Prototypen meint. Denn von einem Unfall mit dem weißen 72er ist mir nichts bekannt.

Weiters fand ich in meinem Archiv das nebenstehende Foto aus der Zeitschrift "Elvis Special", published by "Les Publications Quebecor Inc. Montreal, Canada" aus dem Jahre 1977. Dieser Wagen wird auch mit Elvis in Verbindung gebracht. Ein weiteres Geschenk an die hier abgebildeten Personen? Kann hier jemand von Euch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen?

 

  Fotos Elvis´ 1972 Stutz Blackhawk

  Fotos aus dem Buch "Inside The Dream"

  Bericht und aktuelle Fotos zu Elvis´ 1972 Stutz Blackhawk


>> Elvis´ 1973 Stutz Blackhawk – # 2K57Y 3A 176619 

Am 06. September 1974 kaufte Elvis seinen vierten Stutz. Einen schwarzen Blackhawk, Modell 1973. Elvis schloss zunächst bei GM-Leasing einen Leasingvertrag unter der Nummer 74-544 ab und zahlte den Restbetrag später aus. Als Zusatzausstattung scheinen u.a. folgende Positionen auf: Schiebedach, rote Lederausstattung, 18kt Gold Trim, AM/FM Lear Jet Stereo 8 ST 6160 Car Audio System. Dieser Wagen steht dzt. ebenfalls im Car-Museum gegenüber von Graceland. Mitglieder der Elvis Mafia bestätigen jedenfalls dass Elvis diesen Wagen liebte. Er liebte es einfach selbst am Steuer dieses unüblichen und außergewöhnlichen Fahrzeuges unterwegs zu sein. Für mich ist der Blackhawk überhaupt so eine Art Batmobil und ich bin dankbar dieses faszinierende Auto auch auf öffentlichen Straßen gesehen zu haben. Es hinterlässt einen Eindruck den man so schnell nicht wieder vergisst. Natürlich hab ich auch beide Blackhawk´s von Elvis sogar mehrmals im Car-Museum gesehen aber in freier Wildbahn wirkt ein Blackhawk noch atemberaubender. Aber genug vom Schwärmen. Elvis´ 73er Blackhawk war zuletzt unter dem Kennzeichen ABV-759 zugelassen und erlangte schließlich traurige Berühmtheit. Elvis fuhr nämlich den Wagen in der Nacht zum 16. August 1977. Von einem Zahnarztbesuch kommend wurde Elvis von einem Fan vor seinem Anwesen Graceland fotografiert. Somit ist dieses Foto von Elvis und seinem Lieblings-Stutz auch das letzte das ihn lebend zeigt.

Eine Geschichte die uns Sam Thompson am 14.01.2012 in Wien erzählte möchte ich euch nicht vorenthalten. Und die geht so: Sam fragte seine Schwester Linda eines Tages was er Elvis zu seinem Geburtstag wohl schenken könnte. Einem Mann der ohnehin alles hat. Linda sagte ihrem Bruder dass es da schon etwas gibt. Elvis wünsche sich nämlich ein Blaulicht. Für das Sammeln von Polizeiabzeichen war er ja schon hinlänglich bekannt. Aber so ein Blaulicht fehlte ihm noch in seiner Sammlung. Sam, damals selber Polizist, konnte dies schließlich bei seinem Vorgesetzten erwirken und so konnte Elvis´ Wunsch erfüllt werden. Elvis war hin und weg über das Geschenk. Positionierte es sogleich am Armaturenbrett seines Stutz Blackhawk und machte es sich daraufhin zur Aufgabe so Temposünder zu stoppen. Dass er dabei natürlich noch schneller fahren musste als die von ihm Gestoppten war so eine Sache womit die Ordnungshüter in Memphis nicht ganz so glücklich waren. In diesem Zusammenhang passen auch ganz gut Fragen die uns Linda Thompson am 29.09.2012 beantwortete. Ging es doch um Elvis als Autofahrer im Allgemeinen aber auch um Elvis´ Lieblingsfahrzeug im Speziellen. Die Geschichte dazu gibts unter nachstehendem Link zum Nachlesen.

Linda Thompson Tells The Story - 29.09.2012

Fotos Elvis´ 1973 Stutz Blackhawk

Fotos Graceland Car Museum

Foto GM Leasingvertrag

Fotos aus "This Is Elvis"

Fotos aus dem Buch "Inside Graceland" 

Im Jänner 2014 verlässt Elvis´73er Stutz Blackhawk erstmals die heiligen Hallen des Graceland Car-Museums und ist nach einer 3monatigen Restauration im April 2014 Special Guest der Charlotte Motor Speedway Autofair

Fotos Charlotte Motor Speedway Autofair (03.04. - 06.04.2014)


>> 1976 Stutz Blackhawk Convertible genannt D´Italia 

1976 wurde der Stutz D´Italia im Beverly Hills Hotel erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Basis war der Blackhawk. Die Verwandlung in ein Cabrio führte aber nicht die Firma Carrozzeria Saturn durch sondern der für Stutz in Kalifornien arbeitende Dan Steckler. So verwandelte er einen grünen Stutz Blackhawk in das erste Stutz Cabrio. Elvis bestellte dieses Cabrio. Warum er dieses Auto nicht bekam ist unklar. Es wurde schließlich neu an Stuntman Evel Knievel geliefert der sich nach seinem Snake River Jump mit diesem Fahrzeug selbst belohnte, landete dann mit neuem Lack bei Wayne Newton und befindet sich heute im Petersen Automotive Museum in Los Angeles. 


>> 1972 Stutz Blackhawk Convertible by ACC

>> 1974 Stutz Blackhawk Convertible by ACC

 

Zum Schluss setzt Peter noch eins drauf. Ihm liegt nämlich ein Schriftverkehr von Jules Meyers vor in dem Meyers behauptet, dass Elvis noch zwei weitere Modelle, nämlich zwei Convertibles Baujahr 1972 und 1974 bei ihm orderte. Elvis hat diese Autos jedenfalls nie erhalten. Sie suchen dzt. einen Käufer. Die Preisvorstellungen sind aber jenseits von allem Vorstellbaren.

Fotos 1972 Stutz Blackhawk Convertible

Fotos 1974 Stutz Blackhawk Convertible

 


 

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