HIGHLIGHTS DER AUKTION

 

Ein Umsatz von über 100 Millionen Dollar, 4852 Bieter und 1084 verkaufte Autos - beeindruckende Zahlen aus den USA, die den Eindruck erwecken, dass die Veranstalter europäischer Auktionen nur das "Kleine Einmaleins" beherrschen. Natürlich trifft das nicht zu, aber es ändert nichts daran, dass Europa kein vergleichbares Spektakel wie das von Barrett-Jackson in Scottsdale zu bieten hat.

Und dazu zählen natürlich auch traumhafte klassische Automobile wie jener GM Futureliner von 1950. Das Ungetüm war Bestandteil der so genannten "Parade of Progress", die damals durch die USA zog und den Menschen in allen Winkeln des Landes Produkte des Fortschritts nahe brachte. Der Bus, in dem der Fahrer wie in einer Flugzeugkanzel thronte, transportierte Bestandteile eines großen Zelts und konnte durch Aufklappen der Seitenwände in einen Stand verwandelt werden. Von den zwölf gebauten Exemplaren haben drei überlebt, und dies ist der einzige mit der ursprünglichen Ausstattung. Der Preis: 3.515.940 Euro.

Ein weiteres Fahrzeug aus der Ägide des Designers Harley Earl war ein Pontiac Bonneville Special von 1954 der 2.461.158 Euro brachte. Ebenfalls sehr begehrt erwies sich ein Plymouth - das einzige "High Impact Vitamin C Hemi Cuda Cabrio" das 1970 gebaut wurde. Der Hammer fiel bei 1.757.970 Euro.

 

3.515.940 Euro: GM Futureliner von 1950

 

2.461.158 Euro: Pontiac Bonneville Show Car von 1954

 

1.757.970 Euro: Plymouth Hemi Cuda Cabrio von 1970

 

1.010.833 Euro: Die älteste noch existente Corvette

 

966.883 Euro: Einzelstück Chrysler d´Elegance von 1952

 

 

 


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