50. Todestag von ETTORE BASTIANINI

(24. September 1922 - 25. Jänner 1967)

 

 

Anlässlich des 50. Todestages von Ettore Bastianini öffnet Hannerl Melcher erstmals ihr privates Fotoarchiv. Es erfüllt mich mit Stolz, dass Hannerl Melcher mich bzw. meine Homepage auswählte um diese bisher unveröffentlichten Fotos der Welt zu präsentieren.

 

"O dolcezze perdute, o memorie"

 

Programm - Un Ballo in Maschera - Los Angeles, 27.10.1961

 

"Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft"

 

Programm - Lucia di Lammermoor - Dallas, 18.11.1961

 

Fotos - Jänner 1962 - Como (Einzelbilder aus alten Privatfilmen)

 

Programm - La Favorita - Mailänder Scala, Jänner 1962

 

Fotos - 21.03.1962 - Palermo

 

Fotos - 14.06.1962 - Wien, Trummelhofbar

 

Fotos - 18.07.1962 - Viareggio, Galeone

 

Fotos - 28.08.1962 - Bad Reichenhall

 

Fotos - 01.09.1962 - Wien, Weinschenke zum Dritten Mann

 

Fotos - 20.09.1962 - Wien, Czardasfürstin

 

Fotos - 29.09. bis 24.10.1962 - San Francisco (Einzelbilder aus alten Privatfilmen)

 

Fotos - 24.10. bis 12.11.1962 - Los Angeles (Einzelbilder aus alten Privatfilmen)

 

1962 - Salzburger Festspiele (Paparazzofoto)

 

30.05.1963 - Firenze (nach einem Zahnarztbesuch von Ettore Bastianini)

 

Juni 1963 - Wien, Trummelhofbar

 

24.06.1963 - Wien, Paulusstuben

 

20.09.1964 - Salzburg, vor dem Hotel Bristol (mit Gretl Hübner und deren Enkelkind)

 

Alle Fotos © Hannerl Melcher

 

Ettore Bastianini wurde am 24. September 1922 in Siena geboren. Studierte bei Flamio Contini in Florenz. Er debütierte 1945 als Bass (Colline) in Ravenna. 1952 begann er seine Karriere als Bariton. 1953 wurde er an die Met berufen, an der er bis 1965 sang. 1952 – 1962 wurde er auch an der Scala gefeiert. In Wien und Salzburg sang er vielfach unter Herbert von Karajan. Vor allem Verdi war seine Domäne. Seine Lieblingspartie war der Gerard in Andrea Chenier. Mit Renata Tebaldi sang er in Chicago; in Neapel wurde er als Figaro bejubelt. Als Rodrigo in Verdis Don Carlos bescheinigte ihm die Kritik 1956 nach einem Gastspiel in Florenz „höchste stimmliche Intelligenz und Musikalität“. Er sang auch bei den Festspielen in Verona und an der Mailänder Scala mit Maria Callas. Als Graf Luna in Il trovatore und als Nabucco gelten seine Leistungen als Maßstäbe für die Gegenwart.

Mit einer der im Timbre schönsten und ausdruckstärksten Baritonstimmen der italienischen Oper begabt, reiste er durch die Welt, sang in Mailand, Rom, Wien, Salzburg, Berlin und New York, in Frankreich, Spanien, England, Ägypten und Mexico, bis unausbleibliche Ermüdungs- und Abnutzungserscheinungen 1962 zu einer kurzen Krise führten. Bastianini erholte sich von dieser Krise und fand wieder zu seiner Form zurück. Mit 44 Jahren starb er am 25. Jänner 1967 in Sirmione an einer Tumorerkrankung, die 13 Monate zuvor seine Karriere beendet hatte.

 

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