20.01.2017 - Wien, Metropol

 

Wie ihr meinen bisherigen Berichten entnehmen könnt, habe ich die TCB-Band mit Dennis Jale ja schon einige Male live erlebt. Warum dieses Engagement 2017 für mich etwas Besonderes war, möchte ich in den nachfolgenden Zeilen schildern: Ich hab´ mich nämlich dieses Jahr dazu entschlossen, das spezielle Package "Elvis-Weekend in Vienna" im Hotel Intercontinental zu buchen. Inkludiert war u.a. ein Meet & Greet mit Fotosession mit der TCB-Band (James Burton, Glen D. Hardin, Ronnie Tutt) und den Imperials (Terry Blackwood, Darrell Toney und Lynn Royce Taylor), eine Talkshow, eine Autogrammstunde und ein Vortrag von niemand Geringerem als Pal Granlund aus Norwegen. Dies alles exclusiv im Hotel Intercontinental. Aber der Reihe nach:

Nach dem Einchecken im Hotel am Freitag (ein kleines aber nettes Detail am Rande: Im Zimmer gabs für jeden ein Stück Kuchen versehen mit dem TCB-Logo, siehe Foto) folgte am 15.45 Uhr der 1. Programmpunk: Fotosession mit der TCB-Band und den Imperials. Die Idee dahinter genial: Alle teilnehmenden Künstler gruppierten sich vor der sensationellen Intermezzo Bar des Hotels. Danach hatte jeder Fan die Möglichkeit für das Foto in der Mitte Platz zu nehmen. Auch wenn alles recht schnell gehen musste und nicht viel Zeit blieb, hat so ein Foto Seltenheitswert. Und das Beste: Am nächsten Tag bekamen wir dieses Foto in der Größe A4 samt Autogrammen aller Künstler ausgefolgt! Fanherz was willst du mehr! Und noch ein Service darf nicht unerwähnt bleiben: Es gab, gegen Voranmeldung, auch die Möglichkeit zu einem äußerst moderaten Entgelt einen Transfer zum Veranstaltungsort "Metropol" und retour zu buchen. Der Schreiber dieser Zeilen nahm dieses Angebot gerne an, und so steuerten wir ab 18.15 Uhr das Metropol in 5 dunkelschwarzen Mercedes Vans samt abgedunkelten Scheiben an. Dass wir durch das gleichzeitige Eintreffen bei der Location für einen kleinen Stau sorgten, sei nur am Rande erwähnt. Nun stand dem Konzertbeginn 20.00 Uhr nichts mehr im Wege. Die Konzertkarten selbst nahmen wir bereits im Hotel Intercontinental entgegen. An dieser Stelle möchte ich speziell die uns betreuenden Hosts des Hotels Intercontinental in Form von Maren und Georg lobend erwähnen.

Nach einer Begrüßung durch Maria Hesterberg, ihres Zeichens Chefin der Elvis Presley Gesellschaft e.V. aus Deutschland, die auch mit einem Stand bei der Veranstaltung vertreten war, gings auch schon los. Dennis Jale wurde natürlich auch diesmal von seiner eigenen Band der "Jam Gang" (Martin Payr, Oliver Gattringer, Willi Langer & Goran Mikulec)  unter der musikalischen Leitung von Goran Mikulec unterstützt. Mit welchem Schlag von Musikern wir es hier zu tun haben, bewiesen eindringlich die von ihnen jeweils dargebotenen Soli. Respekt! Toll auch der Aufbau der Show: Einerseits der Gospelblock mit "The Imperials", andererseits der Rock´n´Roll Block mit dem wieder sensationell aufspielenden Manfred Chromy und natürlich auch den Elvis-Klassikern.

Besonders hervorheben muss man aber doch Titel wie "He Touched Me", "How Great Thou Art", "American Trilogy". Speziell beim letztgenannten Lied hatte man den Eindruck, dass ein riesiger Chor den Titel trug. Es waren aber lediglich 3 Personen. Unglaublich! Dann eine Gänsehaut Version von "Sweet, Sweet Spirit". Bei diesem Lied ging Dennis Jale zu Ronnie Tutt, und beide sangen mit; weiters das im "alten Stil" nur um ein in der Mitte der Bühne stehendes Mikro, von Dennis Jale, Terry Blackwood & The Imperials vorgetragene "Stand By Me". Ein weiterer Höhepunkt: Andreas Schroer vom Elvis Museum Deutschland stellte Dennis Jale für einen Song die Original-Gitarre von Elvis zur Verfügung! Und zwar ein Modell der Marke Isana. Diese Gitarre verwendete Elvis während seiner Armeezeit in Deutschland. Dennis spielte mit dieser Gitarre den Titel "Stranger In My Own Home Town".

Dennis Jale spielt die Original-Gitarre von Elvis

Der Hammer-Song sollte aber noch folgen. Dennis erwähnte, dass er diesmal einen neuen Song bringen möchte. Nämlich "My Boy". Ich dachte mir noch, dass dies doch etwas mutig sei. Handelt es sich dabei ja nicht gerade um einen leicht zu singenden Song von Elvis. Ich wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Dennis lief unter Begleitung der Imperials bei diesem Song zur Höchstform auf. Sensationell! Dass danach bei "Suspicious Minds" niemand mehr auf seinem Sessel saß, ist in Wien schon Tradition. Nach der vehement geforderten Zugabe ging dieses Konzert viel zu schnell zu Ende. Wobei zu Ende nicht das richtige Wort ist: Folgte doch noch die Autogrammstunde im Metropol. Für mich war dieser Abend noch lange nicht zu Ende. Es folgte der Transfer in besagten Mercedes Vans zurück zum Hotel Intercontinental zur Aftershow Party in der Intermezzo Bar. Zugegeben, mein Platz bei dei dieser Party war nicht der schlechteste. Saß ich doch am Tisch der Musiker gemeinsam mit Fans aus Deutschland und Österreich. An der Stelle übrigens liebe Grüße in die Steiermark, genauer gesagt nach Graz. Nach dem ersten Cocktail kam auch schon der Hunger wieder auf. Er wurde in Form eines Clubsandwiches gestillt. Zu später Stunde, als ich bereits beschloss mich aufs Zimmer zurückzuziehen, meinte Andreas Pendl, seines Zeichens Webmaster der Elvis Presley Gesellschaft e.V., dass wir auch noch reden müssten. Wer jetzt Andy und mich kennt, ahnt wohin das führt. Richtig geraten. Es wurde spät. Aber immerhin noch so früh, dass ich mein Zimmer noch nutzen konnte. Ich schaffte es noch vor 11.00 Uhr zum Frühstück, das übrigens eine sensationelle, einzigartige Auswahl bot, samt Sparkling Wine. Optimal für den Kreislauf :-)

An diesem Samstag, dem 21.01. folgte um 15.30 Uhr der nächste exklusive Programmpunkt im Hotel Intercontinental: ein Vortrag von Pal Granlund aus Norwegen. Pal, der nicht nur verantwortlich zeichnet für diverse einzigartige Buchprojekte des Sammlerlabels "Follow That Dream" - ich liebe diese Bücher -, sondern auch das Glück hatte Elvis mehrmals persönlich zu treffen und weiters 50 Konzerte unseres Idols sah! Es fällt mir schwer diesen Vortrag von Pal über das Zustandekommen seiner Treffen mit Elvis in Worte zu fassen. Man muss es erlebt haben. Es war eine Zeitreise zurück in die Welt der 60er bzw. Anfang der 70er Jahre. Nicht nur wir, das Publikum, mussten bei der ein oder anderen Story lachen, sondern auch die im Saal anwesenden Künstler. Pal schilderte, unterstützt von einer Fotopräsentation auf der Leinwand, all seine Erlebnisse im Zusammenhang mit Elvis. Vielen Dank Pal für diesen informativen, witzigen, kurzweiligen und erstaunlichen Vortrag.

Pal Granlund & Elvis

Vortrag von Pal Granlund - 21.01.2017, Hotel Intercontinental

Auch Terry Blackwood und James Burton sind fasziniert von Pal Granlund´s Stories

Als letzter Programmpunkt folgte die Autogrammstunde mit den Mitgliedern der TCB-Band, den Imperials und Pal Granlund. Dabei gab es keine wie anderswo übliche Limitierung bei den Autogrammwünschen. Auch der Schreiber dieser Zeilen nutzte diese Gelegenheit ausreichend. Fast hätt´ ich es vergessen: Vor dieser Autogrammstunde gabs noch die Möglichkeit Fragen an die Künstler zu stellen. Der Aufruf dazu folgte von Maria Hesterberg, die auch an diesem Nachmittag durchs Programm führte. Nach diesem Aufruf wurde es still im Saal. Das konnte ich nicht zulassen und richtete daher die erste Frage an James Burton. Ihr fragt euch worums ging? Erraten: Um mein Lieblingsthema Autos. Da ich wusste, dass auch James ein "Car Guy" ist, wollte ich wissen, welche Modelle er in seiner Sammlung hat. Er habe viel zu viele Autos meinte James. T-Birds, Corvettes, Cadillacs. Ich wollte zum Beispiel nie einen Mercedes sagte James: "Jetzt hab ich 5 Stück. Insgesamt sind es mittlerweile 45 Autos." Daraufhin fragte Terry Blackwood Glen D. Hardin, wie viele Wagen er so habe. Glen fing an zu zählen und kam auf lediglich 4 Stück.

Mabro & ..............

Pal Granlund

 

Dennis Jale

Henrik Knudsen

Mabros Resümee: Ich kanns nicht oft genug erwähnen: Wir leben dank Dennis Jale in einem gelobten Land. Dass sich dies mittlerweile auch herumgesprochen hat, beweist eine "internationale Freundschaft". So konnten auch heuer wieder Gäste u.a. aus England, Spanien, Deutschland, Dänemark und Finnland begrüßt werden. Dass dies alles sozusagen vor meiner Haustür passiert, ist einfach unglaublich meint euer Mabro.      

 

Konzertfotos - 20.01.2017

 

Das Beste zum Schluss: Ein Bild, das nicht jeder hat, aufgenommen von Willi Flach in der Intermezzobar des Hotel Intercontinental. Vielen Dank Willi für dieses sensationelle Foto!

 

PS: mabrosELVISworld dankt Marion Konturek für die zur Verfügung gestellten Fotos
 

 

>> www.dennis-jale.com

 


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