15th European Elvis Festival - 19.08. bis 21.08.2016 in Bad Nauheim

 

Unglaublich aber wahr: Mein letzter Besuch in Bad Nauheim datiert 1989! Umso erfreulicher, dass es endlich terminlich passte und ich zur 15. Ausgabe dieses Festivals zu Gast sein durfte. Ich verband dies gleich mit einer kleinen Deutschlandreise (Speyer, Trier, Aachen, Köln) und checkte schließlich am Donnerstag den 18.08.2016 spät nachmittags erwartungsvoll im Hotel Dolce ein. Und eines gleich vorweg: Was an diesen 3 Veranstaltungstagen geboten wurde erstaunte den Schreiber dieser Zeilen. Der Elvis Presley Gesellschaft e.V und der Stadt Bad Nauheim gelang es, den internationalen Gästen (u.a. aus Belgien, England, Frankreich, Rumänien, Schweden, Schweiz, Österreich und sogar Japan) ein mehr als abwechslungsreiches Programm  zu bieten. Ein Auszug gefällig? So gabs u.a. Konzerte, Talkshows, Autogrammstunden, Meet & Greet, Touren auf Elvis´ Spuren, Fan-Markt, Fotoausstellung, Filme, Oldtimer-Show und einen Music-Contest. Aber der Reihe nach:

Mein erster Festivaltag am 19. August begann um 11.00 Uhr mit der Tour "Elvis Reloaded - Summer 1959" um nach einer kurzen Rast gleich um 14.00 Uhr an der Tour "Auf den Spuren von Elvis" teilzunehmen. Es ist schon ein tolles Gefühl all die Orte kennenzulernen an denen sich auch Elvis aufgehalten hat.

Fotos

Auf den Spuren von Elvis in Bad Nauheim

Ab 14.00 Uhr war dann auch im Festival Zentrum (Hotel Dolce) der Fan-Markt samt Foto-Ausstellung und Oldtimer-Show eröffnet. Und nach dem Elvis-Film "Live A Little, Love A Little" im Kursaal fand um 18.00 Uhr die offizielle Festivaleröffnung mit George Klein, Annett Wolf und Terry Mike Jeffrey durch die Repräsentanten der Stadt Bad Nauheim und der Elvis Presley Gesellschaft e.V. statt.

Fotos

Offizielle Festivaleröffnung

Um 18.30 Uhr im Zuge des EEF-Music Contest dann die erste Überraschung in Form von "Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble". Auf äußerst witzige Art und Weise wurden von diesem Brass Ensemble diverse Elvis-Titel präsentiert.

Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble

Sam´s Fever

Nach der "Elvis-Party" um 20.00 Uhr - gefeiert wurde Elvis´ Musik mit Sam´s Fever, den Gewinnern des 1. Music Contest 2015 und D.W. King & The Cosmic Crooners im Kursaal - gings für mich um 21.30 Uhr zur Fackelführung "Elvis und der Johannisberg". Im Rekordtempo und bei tropischen Temperaturen liefen wir den Johannisberg hinauf. Der "Abstieg" erfolgte dann gemächlich und stimmungsvoll in einem Lichtermeer aus Fackeln der bei der Elvis-Stele beim Hotel Grunewald endete. Der Ausklang fand dann im Hotel Dolce unter Beteiligung einer Abordnung aus Österreich statt. Wobei ich sagen muss, dass ich wirklich überrascht war wie viele österreichische Landsleute sich auf den Weg nach Bad Nauheim machten. Es war schön euch alle wieder mal gesehen zu haben!

Fackelführung "Elvis und der Johannisberg"

Am 2. Festivaltag gabs ab 11.30 Uhr jede Menge Bewerber, die sich im Rahmen des Music Contests dem Publikum stellten. Zuvor gabs aber um 09.30 Uhr einen für mich besonderen Termin. Der EPG sei Dank, dass es auch in diesem Jahr wieder möglich war an einer Führung durch das Hotel Grunewald teilzunehmen. In diesem 1888 erbauten Hotel, in dem Elvis mit Familie und Freunden wohnte, begibt man sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Man muss es erlebt haben welch Flair bzw. Ausstrahlung von diesem Haus ausgeht. Leider war es nicht gestattet Fotos im Inneren zu machen. Ich hätte sie euch gerne an dieser Stelle präsentiert. Immerhin war es erlaubt Bilder am Balkon von Elvis´ Zimmer zu machen. Vieles ist noch im Originalzustand. Ausgestellte Fotos im Haus mit Elvis beweisen dies. Abgerundet wurde dies noch durch div. Originalunterlagen, dem Original Zimmerschlüssel zu Elvis´ Zimmer 10, und es wurden auch seine Gitarren präsentiert. Das Klavier, das Elvis spielte, ist auch noch im Musikzimmer vorhanden.

Elvis-Tour Hotel Grunewald

Ab 14.00 Uhr stand dann der erste Höhepunkt in Form der Talkshow mit Special Guest Annett Wolf am Programm. Die 79jährige dänischstämmige und heute in Kanada lebende Regisseurin, die für ihre "Profile" über u.a. Peter Ustinov, Jack Lemmon, Jerry Lewis, Peter Sellers, Walter Matthau, Telly Savalas oder Alfred Hitchcock bekannt wurde und übrigens das erste Mal überhaupt bei einer Elvis-Veranstaltung zu Gast war, gab Einblicke in ihre Arbeit rund um das CBS-Special "Elvis In Concert". 1977 wurden der Regisseur Dwight Hemion und der Produzent Gary Smith von CBS mit der Produktion eines Ein-Stunden-Specials "Elvis In Concert" beauftragt. Dieses Special zeigte Elvis auf seiner letzten Tour. Wolf wurde angeheuert, um alle Szenen abseits der Bühne zu drehen und Elvis-Fans zu interviewen.

Talkshow mit Annett Wolf

Annett Wolf erzählte uns im Rahmen dieser Talkshow, dass damals 4 Shows gefilmt wurden, sie aber nur Soundchecks filmte. Bei einem war auch Elvis zugegen. Der Soundcheck mit Elvis dauerte allerdings nur ein paar Minuten. Ihre Arbeit unterschied sich jedenfalls von den bisherigen "Profilen", die sie über die oben angeführten Stars drehte. So schlug sie auch das Angebot aus Elvis zu interviewen. Um dies in ihrem Stil zu machen wäre ein Interview von mehreren Stunden nötig gewesen. Nicht nur, dass Colonel Parker dazu kaum die Genehmigung erteilt hätte, war auch die notwendige Zeit im Rahmen dieser Tournee nicht vorhanden. Auch steckte Elvis seine ganze Energie in die Auftritte der Tour und außerdem war sie engagiert worden für Backstageaufnahmen und Fan-Interviews. Apropos Interviews: Sie führte auch eines mit Elvis´ Vater Vernon Presley. Dieses fiel aber der Schere zum Opfer. Stattdessen wurde nach Elvis´ Tod jemand von CBS nach Graceland geschickt um Vernon Presley zu interviewen.

Talkshow mit Annett Wolf

Anfängliche Schwierigkeiten mit Elvis´ Manager Colonel Parker waren schnell bereinigt. So wollte der Colonel gar nicht dass Annett  überhaupt etwas filme. Das bestimme er, war sein Kommentar. Danach meinte sie nur, dass sie von CBS beauftragt wurde und wenn sie nichts filmen könne, werde sie mit ihrem Team wieder abreisen. Nach diesem Statement von Annett funktionierte alles prächtig und es gab jeden Tag in der Früh vom Büro des Colonel klare Aussagen was, wann und wo sie filmen könne. Weiters erzählte sie uns, dass sie auch keinen Einfluss auf die Produktion gehabt hätte, denn dann hätte sie dieses Special anders aufgezogen: Weniger Elvis-Liveauftritte und dafür mehr Elvis-Fans zu Wort kommen lassen. Annett und ihr Team waren auch bei der Ankunft von Elvis am Flughafen von Cincinnati vor Ort und filmten ihn beim Verlassen seines Flugzeuges "Lisa Marie". Sie erzählte uns weiters, dass sie alle 16mm Negativfilme, ja jeden Schnipsel, in 6 Boxen an CBS übergeben hatte und sich dies sogar bestätigen ließ.

Talkshow mit Annett Wolf

Die berührenste Szene, die auch auf der großen Leinwand zu sehen war, schilderte uns Annett wie folgt: Ihr Team begleitete Elvis backstage vor Konzertbeginn. Als Elvis dann vom Dressing Room den Gang entlang zur Bühne ging bewegte sich Annetts Kameramann rückwärts. Dabei fasste Annett ihn mit beiden Händen an der Hüfte und dirigierte ihn so durch den Gang. Elvis blieb backstage vor der Bühne stehen, trank noch einen Schluck, schenkte Annett ein Lächeln, faltete seine Hände zum Gebet und gab danach das Zeichen, dass er bereit wäre. Für Annett war dies "the true Elvis Presley" und "the legacy to him". Annett erzählte uns noch, dass sie gerade bei CBS in Los Angeles war um das Material zu schneiden als das Telefon läutete und der Colonel nur kurz sagte: "Elvis just died" und danach wieder auflegte. Sie war schockiert und blickte auf die 25 Monitore die im Schneideraum liefen und alle Szenen aus dem Special zeigten als das Bild einfror. Das sagte mir, dass Elvis gegangen ist. Bei den Zwischeneinspielungen der Elvis-Titel auf der großen Leinwand gabs nach jedem Songtitel Applaus vom Publikum. Für mich war es, obwohl die Szenerie hinlänglich bekannt, ein besonderes Gefühl diese Titel mit einem überdimensionalen Elvis auf der Leinwand in diesem Saal mit all den Fans zu verfolgen. Gänsehaut inklusive.

Talkshow mit Annett Wolf

Um 15.30 Uhr stattete ich dann meinem Landsmann Ron Glaser mit seinen "The Ridin Dudes" einen Besuch ab. Ron hatte nicht gerade die besten Rahmenbedingungen (Einsetzen von Regen bei seinem Auftritt und eine Location "Konzertmuschel" die ich nicht gerade als geeignetste bezeichnen würde). Er überzeugte aber mit seiner Interpretation der Elvis-Titel und konnte schlussendlich auch den Music Contest für sich entscheiden! Gratulation von dieser Stelle aus.

Ron Glaser & The Ridin Dudes

Um 16.30 Uhr dann der nächste Höhepunkt in Form der Talkshow mit niemand geringerem als George Klein. George, den ich - glaube ich - hier nicht näher vorstellen muss, beantwortete zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Ihn muss man live erlebt haben. Gebt George ein Mikrofon und es sprudelt förmlich aus ihm heraus. Ja zu erzählen hat er Einiges. Sein Bogen mit Elvis spannt sich von der gemeinsamen Schulzeit bis hin zum Sargträger bei Elvis´ Beerdigung. George erzählte uns von seinen Anfangszeiten als Assistent und Praktikant für Dewey Phillips. So kam George zum Radio, lernte dabei und erklomm die Karriereleiter, was in einer eigenen TV-Show gipfelte. Noch heute geht George direkt aus einem Studio gegenüber von Graceland für den Sender "Sirius" on air.

Talkshow mit George Klein

Er erzählte uns von einem Essen zur Weihnachtszeit - Elvis war nach seinem 68er TV-Special wieder on top - in Graceland wo Elvis, Priscilla und auch Leute von Colonel Parker anwesend waren. George saß neben Elvis als er ihn fragte: "Elvis kann ich was sagen?". "Ja, was immer du willst GK", entgegnete ihm Elvis. George sagte Elvis, dass er schlechte Songs bekäme und dass es ein kleines aber "hot" Studio in Memphis gäbe, das American Studio und warum er dort nicht aufnehme. Elvis erwiderte vor allen Anwesenden nur: "George hat recht". Der Rest ist Geschichte.

George erzählte uns, dass Elvis ja bekanntlich keine Líeder selbst geschrieben habe. Eines Tages kam er aber zu Red West mit einer Idee zu einem Songtitel "Someone You Never Forget". Red ahnte sofort um wen es sich bei diesem Lied handeln sollte. Nämlich um Elvis´ Mutter Gladys. Gladys mochte übrigens Colonel Parker nicht. So schickte auch der Colonel Hank Snow zwecks Vertragsverhandlungen nach Memphis. Die Gespräche verliefen erfolgreich und Hank erzählte daraufhin Parker, dass "wir" den Vertrag haben. Darauf der Colonel nur lapidar. "Ich hab den Vertrag, nicht du". Eines Tages, erzählte uns George, organisierte er für Elvis eine Geburtstagsfeier. George informierte die "Blackwood Brothers" und auch Johnny Cash vom Termin. Als Elvis erfuhr, dass Cash auch eingeladen war sagte er, dass George die Party gleich absagen könne. Elvis mochte Cash zwar, nur war Elvis anscheinend nachtragend, weil zu Beginn von Elvis´ Karriere Johnny und andere Interpreten Songs bei deren Liveauftritten verwendeten, die eigentlich ursprünglich Elvis-Songs waren.

Talkshow mit George Klein

George erzählte uns dass Elvis zwar kein Rolling Stones Fan war, aber Paul McCartney und John Lennon sehr mochte. Eines Abends läutete das Telefon auf Graceland, George hob ab. Es waren Paul und John am Telefon, die mit Elvis sprechen wollten. GK stellte zu Elvis durch und sagte wer da in der Leitung wäre und Elvis meinte nur: "Ja stell durch das sind gute Freunde von mir". George erzählte uns auch die Story, wie er Ginger Alden Elvis vorstellte und dass die Alden-Familie nach Elvis´ Tod versuchte wegen diverser von Elvis gegebener Versprechen (Haus, Geld, Jobs) die EPE zu verklagen. Die Anklage wurde aber abgeschmettert. Auch erzählte uns George, wie es dazu kam, dass er Sargträger bei Elvis´ Beerdigung wurde. Elvis´ Vater Vernon meinte zu GK: "Elvis hat dich geliebt, ich möchte, dass du einer der Sargträger bist".

Talkshow mit George Klein

Nach dieser Talkrunde stand für mich das "Meet & Greet" mit Annett Wolf, George Klein, The Imperials und Terry Mike Jeffrey auf dem Programm. In lockerem Rahmen im Raum "Bad Homburg/Mahony´s" gab´s die Möglichkeit für das eine oder andere Gespräch sowie Erinnerungsfoto. Um 20.00 Uhr dann der letzte Programmpunkt des Tages: Das Konzert mit Terry Mike Jeffrey und ROR - The Rock Orchester Ruhrgebeat im großen Theater des Dolce.

Meet & Greet

Terry Blackwood

Terry Mike Jeffrey

George Klein

Annett Wolf

Ich habe Terry Mike Jeffrey noch nie zuvor live erlebt. Umsomehr gespannt war ich auf dessen Auftritt. Terry, selbst ein großer Elvis-Fan, hatte 1969 das große Glück Elvis backstage in Las Vegas zu treffen. Im Laufe der Jahre besuchte er 38 Elvis-Konzerte besucht, die meisten davon in Las Vegas. Zu den Highlights seiner Karriere gehören sicherlich die Nominierung für den Emmy 1997, die Zusammenarbeit mit vielen Größen der Countrymusik und die Arbeit als musikalischer Direktor bei diversen Musicalproduktionen. Doch bevor Terry an der Reihe war stellte sich das "ROR - The Rock Orchester Ruhrgebeat" dem Publikum mit einigen Titeln vor. Meiner Meinung nach etwas zu ausführlich. Nicht falsch verstehen. Bei den Mitgliedern des Orchesters und der SängerInnen handelte es sich ausnahmslos um tolle Künstler. Nur fügte man in diese Vorstellung auch noch ein fast 15minütiges "Queen-Special" mit ein und als schließlich Terry die Bühne erklomm war kurz danach auch schon die Pause angesagt. Für meine Begriffe kam das Konzert in der ersten Hälfte nicht so recht ins Rollen. Aber egal. Der 2. Block entschädigte vollends. Terry performte jede Art von Elvis-Titel sensationell und absolvierte auch am Klavier eine Meisterleistung. Ein Hammer die Nummer "Bridge Over Troubled Water". Auch durfte Jerry bei diesem Konzert die Originalgitarre von Elvis spielen! Zwischendurch gab´s auch Titel wie "Queenie Wahine´s Papaya". Als Überraschung witzig anmoderiert von Maria Hesterberg erschienen dann "The Imperials" auf der Bühne. Nach ein paar Liedern gabs dann gemeinsam mit Terry am Klavier den unter die Haut gehenden Song "Where No One Stands Alone". Terry konnte mit seiner Stimmgewalt und seiner lockeren sympathischen Art, trotz kurzer technischer Probleme mit der Gitarre, vollends überzeugen. Respekt. Der Abend klang dann in der Bar des Dolce aus. Leider gabs dort weder die Snacks laut Karte (der letzte Käseteller ging grad raus war zu vernehmen), geschweige denn Erdnüsse zu den Cocktails. Da half nur mehr der Weg ins Zimmer in Richtung Minibar. Da gabs ein kleines Sackerl Erdnüsse! Ich wollte schon in meinem Gangbereich die Zimmer abklappern nach weiteren Erdnüssen, hab es dann allerdings doch unterlassen. Getränke waren übrigens nach der Rückkehr aus dem Zimmer Gott sei Dank noch an der Bar erhältlich.

Konzertfotos

Terry Mike Jeffrey und ROR

Am Sonntag, den 21. August startete mein Programm um 11.00 Uhr mit dem Gospelkonzert  "The Imperials" (Terry Blackwood, Darrell Toney und Lynn Royce Taylor). Ich hab ja mittlerweile schon einige Konzerte der "Imperials" gesehen aber dieser Rahmen im Jugendstiltheater des Hotels Dolce hatte schon etwas Besonderes. Vor ausverkauftem Haus boten die "Imperials" einen Streifzug im wahrsten Sinne von "Old Ones, New Ones And In Between". Von alten Gospelklassikern bis hin zu neuen Titel ihres aktuellen Albums "The Journey". Besonders hervorheben möchte ich die Titel "A Thing Called Love" mit Terry Blackwood am Klavier, "Sweet, Sweet Spirit", "Amazing Grace" und das dem im heurigen Jahr verstorbenen Mitglied der "Imperials" Joe Moscheo gewidmete Lied "He Touched Me". Spätestens bei "Oh Happy Day" stand dann das gesamte Publikum und klatschte begeistert im Rhythmus. Nach dem Konzert gab´s dann noch die Autogrammstunde mit "The Imperials".

Fotos

Gospelkonzert mit "The Imperials"

Der Sonntag Nachmittag bot dann noch einmal die Gelegenheit eine weitere Talkshow der Special Guests Annett Wolf (13.30 Uhr) und George Klein (16.00 Uhr) zu besuchen. Weiters die Prämierung der Cadillacs, die Music Contest Gewinner-Prämierung und als Festivalabschluss einen Elvis-Film. Und wer dann noch immer nicht genug hatte, konnte noch an einer weiteren Fackelführung "Elvis und der Johannisberg" teilnehmen. Und fast hätt ich´s vergessen zwischen 19. und 21. August gabs auch im Theater im Park einige Elvis-Interpreten wie Toni Cardone, Jonny Henning oder Marc Charro zu sehen.

Fotos

Oldtimer

Mabro´s Resümee: Wie eingangs erwähnt war ich das erste Mal zu Gast beim "European Elvis Festival" in Bad Nauheim. Was hier seitens der Elvis Presley Gesellschaft e.V. (EPG) und der Stadt Bad Nauheim auf die Beine gestellt wurde verdient großes Lob und Anerkennung. Noch dazu wenn man bedenkt, dass das Team der EPG dies alles nebenberuflich bewerkstelligen muss. Umsoweniger verstehe ich die in den letzten Tagen kundgetane Kritik. Wir reden hier nämlich nicht von der Organisation eines Klassentreffens. Selbst der Schreiber dieser Zeilen kann sich nur ansatzweise vorstellen, was es heißt so ein Festival auf die Beine zu stellen.

Mabro am Stand der Elvis Presley Gesellschaft e.V. (EPG)

und mit der 1. Vorsitzenden der EPG Maria Hesterberg

Neben dem gewaltigen Einsatz des gesamten EPG-Teams möchte ich aber im Besonderen Maria Hesterberg hervorheben, die in ihrer ruhigen, besonnenen und toughen Art und Weise durchs Programm führte und es vor allem in ihrer Funktion als Übersetzerin bei den Talkshows schaffte, einen fließenden und überhaupt nicht störenden Übergang zu gestalten. Was mich besonders freut ist, dass ich mehrfach voll des Lobes auf meine Homepage angesprochen worden bin. Vielen Dank auch dafür. Die Arbeit ist also nicht umsonst. Einen Gast dieses Festivals möchte ich euch an dieser Stelle aber noch präsentieren: Pal Granlund. Ihm verdanken wir die sensationellen Bücher des "Follow That Dream" Labels. Ich liebe diese Werke.

Mabro & Pal Granlund mit dem neuesten Werk aus dem Hause "Follow That Dream": Taking Care Of Business - In A Flash. Ein Must Have.

Schade nur, dass das Festivalprogramm so wenig Zeit ließ für Gespräche mit alten und neugewonnenen Freunden. Schon die Nahrungsaufnahme zwischen den Terminen führte zu so manchem zeitlichen Problem. Eine Anregung meinerseits: Wie wär´s mit einem eigenen Termin "Meet & Greet mit den Festival-Fans"? Und von welchem Schlag diese Festivalfans sind beweist die Tatsache, dass mein lieber Freund Erich in der Hektik seinen Fotoapparat im Foyer auf einem Stehtisch liegen ließ und dies erst viel später bei der nächsten Veranstaltung im Theater bemerkte. Nur so viel: Erich bekam - wenn auch über Umwege - seine Kamera am nächsten Tag wieder!

Bad Nauheim, ich freu mich auf ein Wiedersehen 2017. Euer Mabro 

OK zwei Bilder hab ich noch. Die Freude war groß, als es bei diesem Festival ein Wiedersehen mit meinem lieben Freund Dennis Jale gab. Dennis ich freu mich schon jetzt auf deine Events im Dezember 2016 (Rockin´ Christmas mit Terry Blackwood und "The Imperials) und Jänner 2017 (Elvis´ Birthday Shows mit James Burton, Ronnie Tutt, Glen D. Hardin und Terry Blackwood und "The Imperials"). Das ist dann aber eine andere Geschichte. 

Das nenn ich eine Begrüßung - Mabro & Dennis Jale


 

>> www.epg-ev.de

 

PS: mabrosELVISworld dankt Marion Konturek für die ergänzenden Fotos

 


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